Es könnte sich hier um eine revolutionäre Entwicklung handeln

  • Geschrieben am

Ronald Muts, Zahnarzt: Sofern ich informiert bin, wurde in der Zahnmedizin somit zum ersten Mal eine vergleichbare Knochenregeneration auf nichtoperative Weise behandelt und auf Röntgenfotos festgelegt. Es könnte sich hier um eine revolutionäre Entwicklung handeln.

Im Anschluss an den Artikel in der vorigen Ausgabe über die Wirkung von BlueM-Produkten dank des natürlichen Sauerstoffs, folgt hier ein 2. Fallbericht, der die regenerative Wirkung von bluem überzeugend illustriert.

Außer der Wirkung von GOX, Glucoseoxidase aus Honig und Xylitol, spielt möglicherweise auch Lactoferrin, ein entzündungshemmendes Eiweiß, eine wichtige Rolle. Sofern ich informiert bin, wurde in der Zahnmedizin somit zum ersten Mal eine vergleichbare Knochenregeneration auf nichtoperative Weise behandelt und auf Röntgenfotos festge legt. Es könnte s ich hier um eine revolutionäre Entwicklung handeln. Bisher war die Stabilisierung der vorliegenden parodontalen Situation auf Knochenebene häufig das beste Resultat bei natürlichen Elementen und Implantaten. Am 27. April d.J. war auf RTL4, ebenso wie auf vier „Second Screen Approaches“ auf der Website von RTL4, die Geschichte über bluem bei Life is Beautiful zu sehen. Im Nachhinein kann man sich dies noch einmal bei „Sendung verpasst“ RTL4 Life is Beautiful, Fortsetzung 15, anschauen.

Fallbericht
Ein Mann im Alter von 59 Jahren hatte parodontale Probleme bei Zahn 36. Auf Abbildung 1 ist distal von 36 ein triangulärer Knochendefekt deutlich erkennbar. Die gemessene Taschentiefe betrug zu dem Zeitpunkt 8 mm. Bei diesem Patienten wurde anfangs eine initiale parodontale Behandlung mit Scaling und Kürettage vorgenommen. Im Anschluss daran wurde er instruiert, auf die Stelle mit dem triangulären Knochendefekt täglich mit einer 2,5 ml Terumo Spritze mit darauf einer Ultradent Kapil lar-Kanüle aus Kunststoff BlueM Oralgel in der Tasche einzubringen. Diese Kanüle lässt sich tief in die Tasche einführen, ist flexibel und es ist möglich, ein Stückchen abzuschneiden, damit das Gel besser ausströmen kann. Das Gel wird nach Anwendung in situ belassen. Am besten sollte man das Gel abends nach dem Zähneputzen anbringen, weil es dann am längsten in der Tasche bleibt.Auf Abbildung 3 von einem Jahr danach ist ein schöner Knocheneinwuchs im triangulären Bereich deutlich erkennbar. Die Taschentiefe hat sich auf 4 mm verringert. Die Knochenebene distal ist wieder auf gleicher Höhe wie die Knochenhöhe mesial. Zu verdanken ist dieses Resultat einer vollständigen Kooperation zwischen dem Patienten und dem täglichen Gebrauch von sowohl der BlueM Zahnpasta, der BlueM Mundspülung und der örtlichen Lokaltherapie mit dem BlueM Oralgel, das eine 5x höhere natürliche Sauerstoffkonzentration enthält als die beiden anderen Produkte.

Mundspray
Für den Patienten ausgesprochen praktisch ist auch das BlueM Mundspray. Erhältlich ist in kleinen Spraybehältern im Hosentaschenformat und ideal für die Unterarmtasche: So brauchen Sie sich über schlechten Atem niemals unsicher zu fühlen. Auch für Zahnärzte selbst und das Personal ist dies praktisch. Sowohl die Zahnpasta als auch das Mundspülungsmittel und das Mundspray haben den charakteristisch frischen Geschmack des Wintergrünöls.

Entwicklungen
Momentan wird u.a. für Patienten mit generalisierter Paraproblematik an der Entwicklung von einem BlueM Schaum gearbeitet, der sich mit kleinen Fluorid-Applikationslöffeln anbringen lässt und so im Mund einige Minuten lang einwirken kann. Dies lässt sich täglich wiederholen, wodurch der natürliche Sauerstoff über eine größere Oberfläche im Mund noch besser verteilt werden kann. Außerdem wird eine Endo-Spülflüssigkeit mit einer höheren Sauerstoffkonzentration entwickelt, die mit jener vom Oralgel vergleichbar ist. Das Oralgel wird in endodontologischen Kreisen momentan auch zur Inklusion in den Kanälen zwischen zwei Behandlungen eingesetzt und hat damit eine ausgezeichnete desinfizierende Wirkung gegen anaerobe Bakterien. Dass mit den BlueM Produkten eine ganze Skala an neuen Möglichkeiten für den (Bio-)Zahnarzt in Reichweite kommt, dürfte wohl deutlich sein. Im September diesen Jahres wird die NVBT einen Abend organisieren, an dem u.a. der Entwickler der Sauerstoffbehandlung, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurg Peter Blijdorp, die Wirkung und Geschichte von BlueM näher erläutern wird.

Ronald Muts, Zahnarzt